URLAUB HOLLANDAISE - EINE REISE DURCH ZUID HOLLAND

Aktualisiert: Juli 2

Sobald Sandra und ich vergangene Woche die Grenze nach Holland hinter uns hatten, fing der Weg in die Entspannung auch schon direkt an - 100km/h Höchstgeschwindigkeit. Und alle hielten sich tatsächlich dran. Wahnsinn.

Tag 1 - Scheveningen Beach

Vor uns lagen noch ca. 2,5 Stunden Fahrt an die holländische Nordseeküste - um genau zu sein, hieß unser Ziel Scheveningen (und das wird ganz anders ausgesprochen, als du jetzt denken magst). Dort wollten wir ein paar entspannte Tage am Strand verbringen. Wir hatten uns eine hübsche Unterkunft 5 Minuten vom Strand entfernt gebucht. Das Apartment lag im eher westlichen Teil des Strandes, wo sich auch eher die holländische Surfgemeinde aufhielt. Wer also diesen entspannten Vibe sucht, dem kann ich die Unterkunft nur empfehlen.

Am Strand selbst findet man quasi eine Strandbar neben der anderen und für jeden Geschmack ist was dabei. Unsere Favoriten waren der Hart Beach Club, wo es sogar hawaiianisches Bier und Acai-Bowls gab und das Xiringuito, was uns ein wenig an unsere Zeit im Baskenland erinnerte. Das kulinarische Highlight war allerdings das Tasca. Ein wenig vom abseits vom Strand gelegen, wird man hier von der Eigentümerin so herzlich empfangen, dass man weiß ... ja, die Frau ist überglücklich mit ihrem Job. Das Tasca ist im portugiesischem Stil gehalten und wir haben uns ein megageiles Fisch Surprise Menü gegönnt. Es war die Taler auf jeden Fall wert.



Tag 2 - Den Haag

Der nächste Tag überraschte uns mit allem, was der Wetterbericht so hergibt - Wind, Sonne, Regen, Sturm. Also stand diesmal nicht der Strand auf dem Programm, sondern ein Spaziergang nach Den Haag. Die Niederlande sind ja eines der am dichtesten besiedelten Länder der Welt, daher geht quasi oft ein Ort nahtlos in den anderen über. Erster Stopp war bei dem Café Anne&Max für ein ziemlich üppiges Frühstück (die Kellnerin schaute auch ganz ungläubig, als wir jeweils 2 Gerichte bestellt haben).

Von da aus ging der Spaziergang weiter durch Statenkwartier und es artete in eine kleine Shoppingtour aus, weil ... ja weil ... boah krass, es gab einfach einen schönen Laden neben dem nächsten. Und so ging das einfach die ganze Zeit durch bis ins Zentrum von DenHaag. Kaum große Ketten, sondern stattdessen viele kleine individuelle Läden für Dekoration, Interieur Design und Mode. Und zwischendrin noch ein hübsches Café nach dem anderen. Nebenbei gesagt - in Sachen Digitalisierung sind die Holländer schon um einiges weiter - mit Karte oder Apple Pay zu bezahlen ist vollkommen normal. Auch 90ct. Und keiner schaut mich schief an, weil ich mal wieder kein Bargeld dabei habe :) Ganz unten findet ihr eine Liste mit Shop Empfehlungen für die Einkaufswütigen unter euch.


Dann haben wir an diesem Tag auch mal wieder einiges dazugelernt - und zwar, dass das Parlament und die Regierung in DenHaag und nicht in der Hauptstadt Amsterdam sitzt. Daher kam es auch, dass wir mal eben auch den Premierminister und den König Wilhelm Alexander gesehen haben - mit Wahnsinnspolizeiaufgebot: 3 Polizisten auf dem Fahrrad und 2 Security Leute. Wie schon gesagt - die Holländer haben die Entspanntheit einfach erfunden.

Für Royal Fans - ich fand es ganz spannend, welche Rolle der König in Holland spielt. Ganz informative Darstellung dazu findet ihr hier.


Tag 3 - Delft

Erster Kommentar meiner Mama zum Thema Delft: "Ach da kommt das weltberühmte Porzellan her!" ... Schweigen auf meiner Seite. Noch nie gehört. Aber tatsächlich dreht sich in dieser Kleinstadt sehr viel um das blau gemusterte Porzellan.

Aber abgesehen davon ist Delft eine wunderschöne Minivariante von Amsterdam - nur nicht so überlaufen. Unglaublich viele schöne kleine Grachten und Gassen, auch hier sehr geschmackvolle Cafés (das Kek und das Puro sind hier zu empfehlen) und die allgegenwärtige holländische Gezelligheid.

Um es mit unserem selbstgedichteten Trinkspruch zu beenden:

Hoppje wel. Koppje wel. Dankje wel.


So und hier nun noch die Shoppingliste:

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